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gemeinschaftsausstellung des kulturvereins

kunstszene.at

vom 1. bis 8. juli 2005 im kunstquartier wien

 


 

werk von barbara rapp zum thema deja-vu:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

meine vorstellung eines deja-vu-erlebnisses ist eher von angst einflößendem charakter als das naiv verträumte wiedererleben bereits vergangener momente. ich sehe darin die erinnerungstäuschung, die mir in einer völlig neuen situation ganz unerwartet bereits erfahrenes aufdrängt und mich erschrocken innehalten lässt: warum jetzt und warum dieses? muss ich vergleichen zwischen damals und heute? ist der status quo vielleicht gar nicht so vortrefflich wie gedacht?

das im jahr 2004 entstandene werk „bangen“ (malerei in acrylmischtechnik materialmix auf leinwand, größe 80 x 80 cm) stellt diesen beunruhigenden zustand, dieses unbehagliche gefühl dar. der fragende blick nach oben sucht nach antwort und hofft auf mildernde zuversicht, gespendet von noch unbekannter quelle.