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industrie und kunst in althofen . mai
2004
auf einladung von leslie l. lane
frieda fellinger, anita kirchbaumer, michael scheirl (malerei) und
michael kos (bildhauerei) . barbara rapp
entstandene werke nach einer führung durch das werksgelände:
bilder in acryl-mischtechnik
eine lebensgrosse skulptur unter verwendung der im betrieb
vorgefundenen materialien


meine „begegnung von industrie und kunst
in althofen“
der kreative entwicklungsprozess meiner arbeiten begann bereits bei
der werksführung. beim sehen-fühlen-hören-erleben der vorhandenen
materie ließ ich mich hauptsächlich durch die unterschiedlichen
formen der elemente (z.b. legierungen, pulver, granulate) zur
bildnerischen und plastischen umsetzung inspirieren:
- einige der vorgefundenen metalle (ferrovanadium, cereisen,
stanzeisen), teilweise in den öfen verschmolzen, faszinieren mich
einerseits in der glühenden, brodelnden, fast „ungebändigten“ form
und andererseits im festen, zerkleinerten zustand durch ihr
lebendiges funkeln.
- das fertig verarbeitete cereisen – der „zündstein“ – gefällt mir
auch als augenscheinlich eher unscheinbares stück metall, welches
allerdings in weiterer folge umso größeres auszulösen vermag.
- ammoniumpolyvanadat beeindruckt mich in seiner warmen orangetönung
und erlaubte mir gemeinsam mit den „nichtfarben“ schwarz/grau (wolframcarbid)
und weiß (titanoxid) unterschiedliche interpretationen der
beziehungen zueinander auszuarbeiten.
- das werksgelände selbst vermittelt mir den eindruck einer
durchdachten struktur, einer gewissen ordnung, eines
funktionierenden systems – was sich wunderbar mit meinen bisher in
der malerei ausgedrückten themen vereinbaren ließ.
barbara rapp

anita kirchbaumer, frieda fellinger,
michael scheirl, barbara rapp, reinhard iro, michael kos

mein werk
"der kleine zündstein"

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